Die Logo-Geschichte

Die blaue Vier, The Blue Four, Galka Emmy Scheyer Zentrum

Galka Emmy Scheyer machte in Amerika Ausstellungen mit Werken zahlreicher Künstler, aber nur vier von ihnen hatten sich mit ihr auf den Namen Die blaue Vier geeinigt. Er wurde ganz unterschiedlich geschrieben – mit kleinem oder großem D und B, in Einzahl oder Mehrzahl – und übersetzt in THE BLUE FOUR und CUATRO AZULES. Die Gruppe einigte sich auch auf ein Logo. Es enthält den Titel DIE BLAUE VIER, vier senkrechte Balken und die Namen FEININGER, JAWLENSKY, KANDINSKY und – vermutlich der Länge wegen – PAUL KLEE.

Der Verein GALKA EMMY SCHEYER ZENTRUM nahm dieses Logo zum Vorbild für ein eigenes Logo. Die senkrechten Balken wurden für die vier Maler beibehalten und in Blau gesetzt, ein sie umfassender, in die Weite strebender roter Pinselstrich steht für Galka Emmy Scheyer. Der Name des Vereins wurde, weil seine vier Wörter unterschiedlich lang sind, wie ein Denkmalsockel in Pyramidenform angeordnet. Pyramiden spielten bei den Freimaurern, die sich gerne auf dem Monte Verità in Ascona versammelten, eine wichtige Rolle. Es war die Zeit, in der Emmy Scheyer einen Hymnus über „des Menschen Geist“ und „des Menschen Seele“ dichtete, die sich vereinen. Dann „Wird das Licht das Tor durchfluten/Aufgelöst des Menschen Pyramide sein.“

Emmy Scheyer (Renée), Im Frühstückszimmer, 1915, Private Collection, London (Detail)
Emmy E. Scheyer und Eintracht Braunschweig
Wolfenbütteler Strasse 2, Braunschweig, Foto Privat
Die Blaue Vier in Braunschweig
Galka Emmy Scheyer mit Kindern, circa 1940, Lette Valeska, Copyright of Julia Hammid and the Estate of Tino Hammid
Galka Emmy Scheyer in Honolulu
Galka Emmy Scheyer mit Kindern, circa 1940, Lette Valeska, Copyright of Julia Hammid and the Estate of Tino Hammid
Galka Emmy Scheyer und die Kinder
Die blaue Vier, The Blue Four, Galka Emmy Scheyer Zentrum
Galka Emmy Scheyer in Hollywood